Im neuesten Bericht über die Legislaturschwerpunkte des Winterthurers Stadtrat finde ich kein einziges Highlight, das Stadtrat Gfeller auf seine Fahne schreiben kann. Nicht erwähnt ist natürlich die überrissene Strompreiserhöhung, die auf Geheiss der ElCom um fast 10% reduziert werden musste. 30 Winterthurer Beschwerden bei der ElCom haben das bewirkt! Das ist eine Schlappe für Stadtart Gfeller!

Die massive Kostenüberschreitung bei der KVA, dies trotz Rezession und tiefen Rohstoffpreisen!

Fördermassnahmen für effizientere Nutzung der Energie für den Normalbürger sind in seinem Zuständigkeitsbereich keine vorhanden.
Man kann sich beraten lassen, muss aber dafür bezahlen (Kanton fördert sie).
Klar, jeder der mehr Energie als Gfellers Kleinhaushalt verbraucht ist ein Energieverschwender!
Die Förderaktion für Solarkollektoren kam aus dem Dep. von Michael Künzle!

Hexis wird nur von ausländischen Elektrizitätswerken defördert.
Gefördert wird nur Grosstechnologie wie Holzschnitzelheizungen, dies sogar ausserhalb von Winterthur.
In Hedgfondsmanier (8% Rendite) will man in den Windpark Ocean Breeze investieren. Dass die Investition nach 25 Jahren abgeschrieben werden müssen wird verschwiegen! Dann braucht es neue Investitionen um die Anlagen zu erneuern. Winterthur wird nie von dort Energie beziehen!

Verschlechterte Buslinie 7, die die Quartierzentren Wülflingen und Töss links liegen lässt. Was tut Stadtrat Gfeller im Verkehrsrat der ZVV?

Dr. Matthis Gfeller ist nicht mehr wählbar, da gibt es bessere Kandidaten!

Link zu Legislaturschwerpunkte Stadtrat Winterthur Bilanz 2010
Cablecom will sich bessern!

Meine ganz neue Cablecom HD Mediabox kommt von CISCO.
Ich freute mich auf den im Internet beschriebenen tiefen Standbyverbrauch von unter 1Watt. Will man Sendungen automatisch aufzeichen, dann muss die Box im Standby sein! Als El.Ing. und kritischer Konsument habe ich den Verbrauch nachgemessen.
Im Betrieb sind es mind. 25 W und im Standby 20W. Bei der Menge der von Cablecom installierten Boxen ist das eine Katastrophe. Wenn in den meisten Haushalten der Schweiz eine solche Box stehen würde, würde die Leistung des geplanten Gaskraftwerkes Chavalon (Wallis) schon im Standby verbraten!
Ich beklagte mich am 31. Dez. 2009 per Brief beim Cablecom Chef Eric Tveter und bekam schon am 4. Jan. 2010 telefonisch folgende Antwort:

Ja der Verbrauch ist jetzt so hoch. Eine neue Software soll noch im Jan. 2010 den Standby-Verbrauch auf unter 1 W drücken.

Schon 26.8.2008 kündete Cablecom eine Senkung für 2009 auf unter 1 Watt an (Siehe unter alles lesen)! Hält der neue Boss nun das Versprechen?

Gemäss Auskunft vom 18.2.2010 kann der Standby-Verbrauch der Cablecom HD Mediabox frühestens ab Spätsommer spätestens aber vor Ende 2010 auf unter 1 W gesenkt werden. Diese Funktion müsse noch in die Cablecom Software eingebaut werden.

» Alles lesen!

Winterthur fördert Energiesparen nicht!
Da gab es die Aktion für 100 Sonnenkollektoren aber damit hatte es sich. Diese Aktion ist ausgelaufen. Sie wurde vom Dept. Umwelt und Sicherheit lanciert nicht vom Stadtwerk! Der Klimafonds der Stadtwerke ist nur ein Feigenblatt, schauen Sie selber, was da gesponsert wird! Statt in lokale Sparmassnahmen zu investieren, will das Stadtwerk sich an einem Windpark in Norddeutschland beteiligen. Sparen und Senkung des CO2 Ausstosses müssen höchste Priorität haben!

Im Gegensatz zum EKZ, EWZ und anderen Gemeindewerken gibt es vom Stadtwerk Winterthur keine Förderbeiträge.

Das EKZ (Elektrizitätswerk des Kanton Zürich) fördert mit Beiträgen:

Wärmepumpen-Wäschetrockner, Raumluft-Wäschetrockner, Thermische Solaranlagen (Warmwasser), Ersatz Elektroheizung durch Wärmepumpe mit Erdsonde.

Das EWZ (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich) fördert mit Beiträgen:

Kaffemaschinen aus "top ten", Wärmepumpen-Wäschetrockner, A++ Kühlgeräte, Thermische Solaranlagen, Solarstromanlagen, Wärmepumpen Luft/Wasser oder Sole/Wasser.

Kaum zu glauben, für diesen Bereich ist der Grüne Stadtrat Gfeller zuständig!

Interessante Links:

EKZ Umweltförderprogramm

Top Ten, beste Elektrogeräte

Erdwärme-Sondenkarte

Stromsparfonds Stadt Zürich

Kanton Zürich Förderprogramme, Subventionen, Steuern

Klimafonds Stadtwerke Winterthur

Diskriminierende Publikationspolitik der Stadt Winterthur
Die Stadt Winterthur publiziert ihre amtlichen Publikationen nur in der abonnierten Ausgabe des Landbote.

D.h. etwa die Hälfte der Haushalte bekommen diese nicht zu sehen. Am Mittwoch gibt es die Grossauflage des Landboten, die abonniert oder nicht in alle Briefkästen kommt. Die Antwort des Stadtrates: In der angespannten finanziellen Situation könne der Stadtrat die Mehrausgaben für die Grossauflage nicht verantworten.

Meine Beschwerde beim Bezirksrat war ohne Erfolg. Im Kanton Zürich ist die Vorschrift für amtliche Publikationen sehr schwammig.

Einen Lichtblick gibt es für's Internet! Der Stadtrat sagt: Ein weiterer Ausbau der amtlichen Publikationen auf den städtischen Internetseiten ist zurzeit in Planung. Mein Tipp: Schon heute kann man sich über E-Mail von der Stadt informieren lassen. Leider sind die amtlichen Publikationen noch nicht dabei.

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Stadtwerke Winterthur mussten Srompreise rückwirkend auf 1.1.2009 reduzieren!

Aufgrund der etwa 30 Beschwerden aus Winterthur, hat die Eidgenössische Elektrizitätskomission ElCom, die für das Jahr 2009 gültigen Elektrizitätstarife der Stadt Winterthur von Amtes wegen überprüft.
Auch nach der vom Stadtwerk wegen der ElCom Überprüfung gemachten Reduktion (fast 10%) ist der Strom beim EKZ ca 10% günstiger. Die Stadtwerke sind trotz geografisch kompakterem Netz teurer. Klar, die Stadtwerke liefern pro Jahr mehr als 8 Mio Fr Gewinn an die Stadtkasse ab!

Vergleichen Sie selbst:

Link zum schweizweiten Preisvergleich

Die Strombezüger von Winterthur bekommen mit der nächsten Rechnung eine Gutschrift.


Neue Strompreise wurden schlecht komuniziert

Die erste amtliche Publikation am 17.7.08 wurde nur in der abonnierten Ausgabe des Landboten publiziert. Der Stadtrat sagt die Grossauflage vom Mittwoch sei zu teuer! Viele Strombezüger bekommen die neuen Preise erst mit der Rechnung zu sehen. Die billigste Methode, eine Beilage im Couvert der ordentlichen Rechnung, wird nicht gemacht. Auch die erste Reduktion (tiefere Preise von Swissgrid) vom 29.1.2009 und die neueste vom 10.9.2009 wurden nur im abonnierten Landboten veröffentlicht. Offensichtlich will man möglichst wenig Kunden aufscheuchen.





Viele ausländische Konzerne verlangen von den Schweizer Abnehmern höhere Preise als in den umliegenden EU Ländern. Dies ist besonders bei den Medikamenten, den Konsumgütern und z.T. bei der Baumaterialien (z.B. Sanitärapparate) der Fall.
Paralellimporte sind ein gutes Mittel dagegen. Das kann ich aus eigener Erfahrung im Industriesektor bestätigen!
Trotz dem Nein der FDP und der SVP (Schlussabstimmung im NR vom 19.12.2008 mit 102 Ja und 85 Nein) sind nun fast alle Parallelimporte zugelassen. Leider wurde die Medikamente ausgeschlossen und die Volksinitiative muss trotzdem vor das Volk. Ich verstehe nicht wessen Pfründe die SVP und die FDP da schützen wollen? Die Zulassung der Parallelimporte wird bei vielen importierten Gütern zu tieferen Kosten führen. Das macht die Schweizer Wirtschaft konkurrenzfähiger!

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