30/07:

Strompreise Winterthur werden von der ElCom überprüft!

Aufgrund der zahlreichen Beschwerden aus Winterthur, beabsichtigt die Eidgenössische Elektrizitätskomission ElCom, die für das Jahr 2009 gültigen Elektrizitätstarife der Stadt Winterthur von Amtes wegen zu prüfen (Brief vom 31.3.2009).
Nachdem mehrere Gespräche mit den Stadtwerken und dem grünen Stadtrat Gfeller nichts bewirkt haben, hoffen wir auf eine Korrektur durch die ElCom.

Strompreise Winterthur ab 1.1.2009

Ab dem 1.1.2009 müssen vor allem die grossen Bezüger (über +20%) und die Kunden mit Wärmepumpen (+34%) mehr für den elektrischen Strom bezahlen.
Siehe amtliche Publikation vom 17.7.08 im Landboten. Die Stadt macht die amtlichen Publikationen jeweils am Donnerstag und nicht am Mittwoch in der Grossauflage, die an alle Haushaltungen verteilt wird! So bekommen nur die Abonennten des Landboten diese Publikationen zu sehen! Der "Arbeitspreis Netz" wird z.T. mehr als verdoppelt.
Nehmen Sie Ihre letzten Rechnungen und rechnen Sie nach!
Wenn man den Tarif auf der Internetseite der Stadtwerke sucht, dann versteckt er sich unter News, Presse Downloads. Warum kommunizierte die Stadt den neuen Tarif nicht mit einem Brief an alle Kunden, oder mit der am 30.7.08 verschickten Stromrechnung?

Die Stadtwerke Winterthur liefern über 8 Mio Fr pro Jahr an die Stadtkasse ab! Das ist wie eine Energiesteuer, das gefällt dem grünen Stadtrat Gfeller. Jetzt ist es Zeit diesen Betrag gewaltig zu reduzieren! Das EWZ (Stadt Zürich) macht keinen Aufschlag und übernimmt selber die 20 Mio Fr Mehrkosten.

Angerufen werden kann immer die ElCom, Eidg. Elektrizitätskommission Sekretariat 3003 Bern

oder schreiben Sie an den Zuständigen Stadtrat Dr. Gfeller

Links:

Elcom Bern

Neuer Stromtarif Stadtwerke Winterthur

Preisüberwacher Stromvergleich

Stadtrat Dr. Gfeller Kontaktblatt

Muster für Beschwerde bei der ElCom





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Viele ausländische Konzerne verlangen von den Schweizer Abnehmern höhere Preise als in den umliegenden EU Ländern. Dies ist besonders bei den Medikamenten, den Konsumgütern und z.T. bei der Baumaterialien (z.B. Sanitärapparate) der Fall.
Paralellimporte sind ein gutes Mittel dagegen. Das kann ich aus eigener Erfahrung im Industriesektor bestätigen!
Trotz dem Nein der FDP und der SVP (Schlussabstimmung im NR vom 19.12.2008 mit 102 Ja und 85 Nein) sind nun fast alle Parallelimporte zugelassen. Leider wurde die Medikamente ausgeschlossen und die Volksinitiative muss trotzdem vor das Volk. Ich verstehe nicht wessen Pfründe die SVP und die FDP da schützen wollen? Die Zulassung der Parallelimporte wird bei vielen importierten Gütern zu tieferen Kosten führen. Das macht die Schweizer Wirtschaft konkurrenzfähiger!

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